Für Musiker:innen und Künstler:innen sind ihre Instrumente und ihre Werkzeuge nicht nur Mittel zum Zweck. Wer ganz indiskret mithört, wird Zeuge von Liebesbekundungen, Beziehungsdramen und Alltagsstreitigkeiten zwischen Komponistin und Theremin, Klangkünstler und Laptop – und das tun wir sehr gerne in der Rubrik „verliebt IN“ unserer Zeitung NOIES.

In der vierten Ausgabe geht es zurück an den Ursprung des Grunzens, Knackens und Röhrens. Der Klang des volkstümlichen Waldteufel klingt, je nach Spielart, nach Zikaden, aufziehendem Gewitter oder zumindest knurrendem Magen. Komponist Manos Tsangaris räumt dem kleinen Instrument aus Trommel, Holzstab und Draht den Platz ein, den es verdient.

Manos schickte uns außerdem dieses Video, in welchem der Waldteufel im Sopranino zu uns spricht:

Manos Tsangaris ist Komponist, Trommler und Installationskünstler und zählt zu den bedeutendsten Vertreter:innen des neuen Musiktheaters. Seit den 1970er Jahren erforscht er die Bedingungen der Aufführung als wesentlichen Gegenstand von Komposition.